Winter zu Frühling – Januar + Februar Updates

Bean Game

Seid wir vor einiger Zeit uns das Kartenspiel Bohnanza gekauft haben, ist das zu einer regelrechten Sucht geworden. An drei bis vier Abenden in der Woche, an denen wir sonst wahrscheinlich nur vor dem Fernseher sitzen würden, spielen wir jetzt mit Jane und Bill (manchmal auch Beth) das Bean Game. Obwohl wir viel Spaß haben zeigt sich nach einigen harten Verhandlungen im Spiel der Charakter der Spieler deutlich. Bei Bill kommt sein Beruf als Verkäufer ganz deutlich auch im Spiel durch. Manchmal muss man sich aber einfach daran erinnern das auch das Bean Game nur ein Spiel ist und ob man gewinnt oder verliert ist nicht so wichtig, vielmehr das man Spaß mit guten Freunden hat.

 

Ice-Hockey

Der mit Abstand beliebteste Sport in Kanada ist natürlich Ice-Hockey. So dass man sogar auf dem 5 Dollarschein einen Jungen Hockey spielen sieht. Auch nach einem längeren Streik ist der Nationalsport überall wieder im Gerede. All das würde uns ja wenig interessieren, weil wir ja keine Kanadier sind, wären wir nicht in ein Haus eingezogen, wo der Sohn, Torwart in einer Hockeymannschaft ist. Ein bisschen von dem Hockeyfieber hat uns auch erwischt, sodass wir hin und wieder mit zu den Spielen von James fahren. Sogar Carina, die man eigentlich mit jeglicher Art von Sport jagen könnte, zeigt ein wachsendes Interesse. Obwohl sich das auch nur auf James und seine Mannschaft beschränkt.

 

Schule

Anfang des Jahres kam uns die grandiose Idee man könnte die fleißige Hausfrau doch wieder zur Schule schicken. Jedoch nicht um die Schulbank zu drücken, nein vielmehr um zu lernen wie es in der Vorschule zugeht. Jeden Montag und Mittwoch stehe ich mit leichtem Widerwillen auf, mache mich fertig für die Lernanstalt. Sobald die Kinder ins Klassenzimmer strömen weiß ich jedoch warum ich das mache. Es macht wirklich Spaß den Kindern beizubringen wie man bestimmte Sachen bastelt, ausmalt oder herstellt. Offiziell werde ich Mrs. C. genannt, weil Sawazki viel zu schwierig ist. Zumal ich ich viele asiatische Kinder habe, die ein schlechtes Englisch haben oder gar nicht verstehen wovon ich rede. Solche Momente sind eine wahre Herausforderung.

 

Stanley Park

Wir leben mit dem Privileg zwischen herrlichen Bergen und einem rauschenden Ozean zu leben und wenn sich zwischendurch am Wochenende die Sonne spontan meldet, nutzen wir die Gelegenheit die Parkanlagen oder den Hafen zu erkunden. Was total kanadisch und auch wirklich nicht zu übersehen ist, sind die Totempfähle. Einige Künstler haben sich an Werk gemacht und schöne Exemplare erstellt um sich daran zu erinnern wer zuerst Kanada eroberte. Leider sind die Indianer hier nicht sehr angesehen und werden von einigen als minderwertige Menschen behandelt. Und dementsprechend haben sie noch immer Probleme sich zu integrieren.

 

Männerfreizeit/Carina allein Zuhause

Während Max Anfang März für ein Wochenende mit 200 Männer aus der Gemeinde auf Freizeit gefahren ist, ist Carina zuhause geblieben und hat ihre Zeit mit einer Freundin und ihren beiden Jungs verbracht. Und so wurden mir die Augen geöffnet wie hektisch das Mutter-da-sein sein kann, mit zwei Jungs (4Jahre & 6Jahre) hat man doch die Hände voll. Und somit sah ich mich berufen meiner Freundin ein wenig unter die Arme zu greifen und den Haushalt zu schmeißen während sie mit Streitschlichtung unterwegs war. Und doch muss man sagen das Kinder ein Geschenk sind (meistens).

 

Gastown

Vancouver hat mit den vielen Parks, dem Meer und den Bergen sehr viel Natur zu bieten. Davon abgesehen hat die Stadt aber auch viele interessante kleine Stadtteile die es zu entdecken gibt. An einem sonnigen Nachmittag haben wir uns aufgemacht um Gastown zu erkunden. Gastown ist ein hipper Stadtteil der an Chinatown grenzt und viele außergewöhnliche Boutiquen und Restaurants hat.

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