Erste Woche in Vancouver

Endlich sind wir angekommen.

Nach wunderbaren Flitterwochen sind wir jetzt in unserem neuen Zuhause in Vancouver angekommen. Die Entscheidung für Vancouver und gegen Winnipeg hat sich schon beim Flug und dann in der Stadt endgültig bestätigt. Vancouver liegt zwischen Meer und Bergen und dass ist ein Anblick der nicht mit Winnipeg zu vergleichen ist. Aber da sprechen die Bilder auch für sich, wobei ich eins der Bilder aus unserem Schlafzimmerfenster gemacht habe.

Waldi Werwai (ein Kumpel aus Deutschland) und seine Frau Ruth haben uns vom Flughaben abgeholt und uns nach einen schönen ersten Nachmittag auch in unsere Wohnung, im Keller von Ruths Eltern, gebracht.

Obwohl das für uns zuerst nur eine Übergangslösung für ein paar Wochen sein sollte. Nach einer eher erfolgslosen Wohnungssuche wird es doch wohl vorerst unser Zuhause sein. Was nach der ersten Woche hier auch nicht schlecht ist. Familie Barr (Bill, Jane, Beth und James) sind wundervolle Gastgeber. Obwohl sie unsere Vermieter sind fühlen wir uns hier mehr als Gäste der Familie, was viele alltägliche Dinge sehr viel leichter und auch günstiger macht. Darüber hinaus ist die Wohnung auch noch echt günstig für Vancouver Verhältnisse. Da die Wohnung schon länger keiner mehr richtig bewohnt hat mussten wir natürlich erstmal gründlich sauber machen, wobei Jane uns auch geholfen hat.

Um einen besseres Bild von der Stadt zu bekommen sind wir dann Anfang der Woche in die Innenstadt von Vancouver gefahren und sind ein wenig rumgelaufen. Eins der schönsten Dinge an Vancouver ist, das man immer die Berge sehen kann. Auch wenn man in der Stadt ist sieht man sie zwischen den Hochhäusern. Und dann hat man auch noch die kleinen Flüsse und Häfen die dieser Großstadt einen Kleinstadtflair verleihen.

Als die Barr’s am Dienstag aus dem Urlaub kamen, lernten wir ihre kanadische Gastfreundschaft kennen. Gemeinsames Abendessen und ein gelegentliches Pläuschchen beim kommen und gehen ist nicht selten. Jane und Bill helfen uns hier beim Einleben echt sehr. Nicht nur weil wir ihr Eigentum benutzen können sondern ins besondere durch ihre Freundlichkeit. Um uns ein besseres Bild von der Umgebung südlich der Stadt zu verschaffen fuhren wir auch einmal mit Bill bis kurz vor die US amerikanische Grenze, die auch nur 30 Minuten entfernt ist.

Da wir ja nun länger hier bleiben wollen mussten ein paar Veränderungen in der Wohnung gemacht werden. Dabei war das wichtigste, das die rosa Küche gestrichen werden musste. Das nahmen wir dann am Samstag in Angriff. Und nach einem Tag Arbeit erstrahlt sie jetzt in einem schönen olivgrün und macht es direkt wohnlicher. Außer der Farbe in der Küche musste auch viel Zeug was hier noch von den Barr’s gelagert wurde aus der Wohnung geräumt werden. Als das alles geschafft war, waren wir müde und glücklich über unsere erste Wohnung.

Am Sonntag sind wir dann mit dem Auto von Beth, das sie uns netterweise geliehen hat (wieder ein Zeichen für die Gastfreundschaft) zur Kirche nach Granville Island gefahren. Diese kleine Insel liegt zwischen der Innenstadt und der Westside. Der Gottesdienst fand in einem Theater statt. Das Ambiente war schön, die Musik professionell und die Predigt inspirierend. Nach dem Gottesdienst sind wir von ein bisschen auf Granville Island rumgelaufen, haben uns chinesischen Essen zu Mittag gekauft und den sonnigen Tag genossen.

Nach einer Woche in Vancouver sind wir echt begeistert und sind gespannt auf das, was noch kommen wird. Die Jobsuche ist noch etwas schleppend, obwohl ich schon einige Bewerbungen geschrieben habe. Dafür wird Carinas englisch immer besser, wozu fernsehen und Gespräche mit der Familie beitragen.

Ein Kommentar

  1. Sonntag, 19UTCSun, 19 Aug 2012 04:20:36 +0000 19. August 2012
    Antworten

    Hi Ihr zwei!

    Karina, dich kenne ich zwar nicht aber mit max war ich 3 Jahre auf der bibelschule.
    Ich muss sagen, ich bin ueberrascht zu erfahren, dass es euch nach kanada verschlagen hat. Da muesst ihr uns aber besuchen kommen (mit kindern zu euch ist das ein bisschen zu weit zur zeit).

    Naja, auf jeden fall schoene gruesse und vielleicht sehen wir uns ja mal hier in kanada.

    Gurss aus Yellow Grass, saskatchewan.

    Eduard

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